Kurzueberblick

Santorini ist der Name eines kleinen Archipels in Griechenland, gelegen am südlichen Rand der Kykladen. Der Archipel besteht aus insgesamt fünf Inseln. Die Entstehung reicht weit zurück. Um 1.600 v.Chr. zerriss eine gewaltige Eruption die bis dahin annähernd kreisrunde Vulkaninsel Strongili („die Runde“). Riesige Mengen an Lava strömten aus. Dadurch entstand vorerst ein Hohlraum, der dann einstürzte. Das Meer drang in die mehrere Hundert Meter tiefe Caldéra ein. Nur ein Teil der Kraterwände blieb stehen und bildete drei eigenständige Inseln: Thira (die Hauptinsel, die wir Santorini nennen), die bewohnte gegenüberliegende Insel Thirassia und die kleine unbewohnte Insel Aspronisi. Die beiden in der Mitte der Caldéra liegenden schwarzen Lavainseln – Paléa Kaméni und Néa Kaméni – entstanden durch neuerliche Eruptionen wesentlich später.

Santorini zeigt sich sehr farbenprächtig. In der Caldéra ragen Kraterwände aus unterschiedlichen Lavaschichten bis zu 300 m hoch auf. Schwarzes, rotes und ockerfarbiges Gestein herrschen vor. Oben an den Kraterrändern kleben schneeweiße Häuser. Die blauen Kuppeln der Kirchen strahlen mit dem Blau der Ägäis um die Wette. Auch das satte Grün der Weinreben ist an vielen Stellen zu sehen.

Den typischen Baustil der Kykladen finden wir auch auf Santorini. Die kubisch gebauten Häuser sind unmittelbar aneinander gebaut. Ein Würfel „klebt“ quasi am nächsten. Das schützt gegen extreme Sonneneinstrahlung und hält auch übermäßigen Wind ab. Fenster und Türen sind üblicherweise in frischem Blau gestrichen, die Fassaden weiß gekalkt. Eine Besonderheit Santorinis sind die traditionellen Höhlenwohnungen am steil in die Caldéra abfallenden Kraterhang.

Wunderbare, ja häufig atemberaubende Ausblicke und zahlreiche Begegnungen mit freundlichen Menschen werden Sie über die ganze Insel begleiten.